Barcamps als Methode in der Jugendarbeit

Barcamps als Methode in der Jugendarbeit

ePartizipation

Im folgenden sollen Barcamps als Methode in der Jugendarbeit ausgewertet werden, insbesondere am Beispiel des Gamescamp. Mehr zum Gamescamp gibt es hier, einführende Worte zu Barcamps an sich von Lars Gräßer auf mekonet.

Das Gamescamp hat, nach meinen Erfahrungen mit Geocachingcamps, wieder einmal hervorragend gezeigt, wie gut Barcamps, Partizipation und Jugendarbeit zueinander passen. Insofern die äusserst positive Auswertung schon vorab.

Dennoch gibt es meiner Meinung nach einige Faktoren, die zum Erfolg eines Barcamps für Jugendliche beitragen:

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„Digital Playgrounds“ auf der „Unterrichten mit neuen Medien“-Tagung, PH Zürich

„Digital Playgrounds“ auf der „Unterrichten mit neuen Medien“-Tagung, PH Zürich

Games Mobiles Lernen

Aus der Ausschreibung zur Tagung:


Digital Playgrounds – Computerspiele als kreative Spielplätze in der Bildungsarbeit

 

Im kreativen Umgang mit Games liegt eine Chance medienpädagogischer Projektarbeit – der Workshop zeigt wie’s geht!

Computerspiele gehören mittlerweile zu den beliebtesten Freizeitmedien von Kindern und Jugendlichen. Gleich ob on- oder offline – gespielt werden die unterschiedlichsten Formen und Genres, meist auf der eigenen Spielkonsole oder dem PC im Kinderzimmer oder bei Freunden. Die Faszination die sich hinter Bestsellern wie Counter Strike, Die Sims, World of Warcraft oder Grand Theft Auto verbirgt ist für viele Erwachsene oft schwer nachzuvollziehen und entfacht nicht zu letzt deshalb Debatten um Jugendschutz und Werteverfall innerhalb der Gesellschaft. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass (Digital) «Games» neben Kino und Theater längst zum Kulturgut avanciert sind und zudem einen Kernbereich der Unterhaltungsindustrie bilden.

Im Workshop soll der kreative Umgang mit Computerspielen anhand von unterschiedlichsten Praxisbeispielen vorgestellt werden und Anregungen für die eigene pädagogische Arbeit geben. Neben der Vorstellung von Creative Gaming, Machinimas, Game-Movies etc. soll es die Möglichkeit geben, praktisch selbst etwas auszuprobieren.

 

  • Daniel Seitz Schwerpunkte sind partizipatorische Ansätze, insbesondere bei Unternehmenskommunikation und –marketing, mobiles Spielen und Lernen und Video(experimental)kunst wie VJing. Lange arbeitete er heil- und medienpädagogisch mit verhaltensauffälligen Jugendlichen. Er hat Mediale Pfade gegründet, um für Bildungs- und soziale Einrichtungen mobiles Spielen und Lernen zu erschließen. Seit Juni 2010 leitet er das Projektbüro des Medienkulturzentrum Dresden und den deutschen Multimediapreis MB21.

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Kölner Aufruf gegen Computergewalt und Stellungnahme

Games Medienbildung

Nach dem völlig unsäglichen, polarisierenden sogenannten „Kölner Aufruf gegen Computergewalt“ gibt es jetzt eine Stellungnahme des Vorstands der GMK dazu.

computerspieler

Wer sich den Aufruf antun mag (eigentlich ein gutes Lehrstück, wie sachlich flach und unwahr berichtet werden kann, jedem Andersdenkenden pauschal Korruption vorgeworfen werden kann und im gleichen Atemzug ohne besondere Fachkenntnis dem wirtschaftlich stärksten Bereich der Unterhaltungsindustrie (sprich: der Bereich, der den größten Bedarf in der Gesellschaft abdeckt!) jegliche gesellschaftliche Relevanz abgesprochen wird, bzw. dessen Klientel durch plakative Verbotsforderungen gleich mal für Unmündig erklärt werden kann). Ich fasse es immer noch nicht, was für Namen in der Unterzeichnerliste auftauchen, wünsche aber jedem Unterzeichner, von öffentlichen Fördermitteln nicht mehr bedacht zu werden!

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