DATA RUN auf der re:publica 2016

DATA RUN auf der re:publica 2016

Medienbildung open education


DATA RUN ist ein Alternate Reality Game, das Jugendlichen einen spielerischen Zugang zum Thema Überwachung und Datenschutz geben soll. Konzipiert wurde das Spiel für Schulklassen und findet seit Februar wöchentlich in den Räumlichkeiten des Deutschen Technikmuseums statt (zum Artikel). Während der re:publica gibt es nun bei zwei Durchführungen die Möglichkeit für Jugendliche (03.05.) und für Multiplikator*innen (04.05.), das Spiel live zu erleben und mit den Machern ins Gespräch zu kommen.

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DATA RUN startet im Deutschen Technikmuseum Berlin

DATA RUN startet im Deutschen Technikmuseum Berlin

Medienbildung


Pünktlich zum Safer Internet Day startete das Alternate Reality Game DATA RUN in der neuen Dauerausstellung “Das Netz. Menschen. Kabel. Datenströme”. Das Spiel ist ein wöchentliches Angebot für Schulklassen und soll SchülerInnen für das Thema Datenschutz und Massenüberwachung sensibilisieren. DATA RUN ist eine Kooperation der Medienanstalt Berlin Brandenburg und der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, konzipiert und durchgeführt wird es von mediale pfade.org.

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Chaos Communication Camp

Chaos Communication Camp

Medienbildung

Alle vier Jahre lädt der Chaos Computer Club Menschen auf das Chaos Commmunication Camp ein, um dort zu hacken, coden, entwickeln, socializen, Netzwerke auf- und auszubauen – gemeinsam zu leben und lernen.

Zumindest ein kleiner Teil dieser zahlreichen Aktivitäten – die Vorträge auf den Hauptbühnen – wird dabei auch ausserhalb des Camps zugänglich. Wir haben hier die wichtigsten Talks aus medienpädagogischer Perspektive aufgeführt – alle Talks finden sich hier.

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Fiona Krakenbürger fasst ihre Erfahrungen im CCC, aber auch aus Perspektive ihrer Bachelor-Arbeit zusammen – diese lässt sich dann auch gleich in github im Original lesen. Viele Schlüsse lassen sich auch auf medienpädagogische Angebote anwenden.

Kontrolle ist gut. #Landesverrat ist besser.


Was die letzten Wochen und Monate passiert ist, fassen Markus Beckedahl und Andre Meister von netzpolitik.org zusammen. Dabei wird sehr deutlich, wie versucht wird, durch Abschreckung die Pressefreiheit einzuschränken um weitere Aufklärung zum Überwachungsskandal zu verhindern. Ein höchst relevantes Thema aus mehreren Perspektiven für die Medienpädagogik.

Politische Lösungen für technische Probleme?

Hier beleuchtet Linus Neumann, CCC, welchen komplexen technischen Anforderungen Gesetzgeber und gesetzgebende Struktur sowie Politik nicht gerecht werden. Der Talk ist für Medienpädagog_innen möglicherweise technisch anspruchsvoll, dennoch sehr empfehlenswert, da sie genau die Gegenperspektive zur sonst gehörten/gängigen aufmacht und so relevante Einblicke und Basiswissen für die Medienpädagogik vermittelt.

Kissing – Heiße Tipps und Techniken

Der Moderator von „Wissen macht Ah!“ und „Die Sendung mit der Maus, Ralph @hyperjinx Caspers gibt Einblicke in seine Arbeit und erläutert, wie sie es schaffen, komplexe (technische) Phänome einfach und verständlich zu erklären. Welche Medienpädagog_innen wünschen sich diese Superhelden-Fähigkeit nicht regelmässig?

 

Refugees Emancipation


Internet sollte ein Grundrecht sein – besonders wenn man von der eigenen Familie getrennt in einem unbekannten Land ein neues Leben aufbauen muss. Bei Refugees Emancipation bauen Flüchtlinge gemeinsam mit Flüchtlingen Internet-Cafés z.B. in Flüchtlingsheimen auf, Chu Eben erzählt von dieser Entwicklung und formuliert auch wichtige Forderungen und Kritik an der Zivilgesellschaft. Aus dem Club-Umfeld hat sich ein Support-Projekt gegründet (Disclaimer: dem der Autor angehört), das sich auch an zahlreiche andere Orte übertragen lässt inklusive medienpädagogischer Workshops.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere spannende Talks, ein Blick auf die gesamte Liste lohnt sich!

 

Dieser Artikel erschien zuerst im Medienpädagogik Praxisblog
Foto: Montage mp, Hintergrund: CC-BY @klapauzius

selfies @ EREV-Bundesfachtagung

selfies @ EREV-Bundesfachtagung

Medienbildung

Bei der Bundesfachtagung „Glück gehabt?! Aufwachsen mit der Kinder- und Jugendhilfe“ des Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) konnten wir an unserem Stand zu kreativer Mediennutzung und digitalem Engagement mit zahlreichen Fachkräften zu Themen der Medienbildung ins Gespräch kommen.

Dabei sind diese tollen – im wahrsten Sinne selbst geschossenen – selfies entstanden. Nur wer per Ball den Treffer in unsere selfie-Station versenkt hat, wurde aufgezeichnet und findet sich hier in der Gallerie wieder – viel Spaß damit allen TeilnehmerInnen:

Recht auf Remix

Recht auf Remix

Medienbildung

Dieses Interview zwischen Daniel Seitz und Leonard Dobusch von Digitale Gesellschaft e.V./Recht auf Remix erschien zuerst auf rechtaufremix.org und netzpolitik.org

REMIXER #48 DANIEL SEITZ: “TAGTÄGLICH ERLEBTE PRAXIS WEIT ENTFERNT VON DER RECHTSSPRECHUNG”
In der Serie “Remixer/in” geht es um Menschen und ihre Erfahrungen und Einstellungen zum Thema Remix und Remix-Kultur. Dieses Mal: Der Medienpädagoge und Gründer von Mediale Pfade Daniel Seitz.

Daniel Seitz ist Medienpädagoge und hat eine kleine Agentur für Medienbildung – mediale pfade – gegründet. Dort entwickelt er mit anderen Formate und Methoden zu verschiedensten Themen der digitalen Medienbildung, von Code Literacy – Projekten wie Jugend hackt über Jugend-BarCamps zur kulturellen Bildung bis zur Berufsorientierung mittels digitalen Schnitzeljagden durch die Stadt. Dabei sind ihm politische Bildung, Emanzipation der Jugendlichen und „openess“ besonders wichtig.

Im Bereich der Jugendkultur- und -medienarbeit, welche Rolle spielt dabei die Verwendung von Werken Dritter?
Eine ganz zentrale – in ihrem Medienhandeln beziehen sich Jugendliche permanent auf Popkultur oder andere Werke Dritter, sei es beim Filmprojekt, wo die jungen Macher genau dieses eine Lied im Ohr haben, das am besten die Stimmung im Film unterstützt, sei es bei der Präsentation in der Schule zu ihrem Lieblingsthema oder sei es beim Musikmachen, wo sie z.B. auf vorhandene Beats zurück greifen. Wer mit dem Internet und mobilen Medien selbstverständlich aufgewachsen ist, hat einen ganz anderen Zugang und Verständnis von Kulturgütern.

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